Praxis für NaturMedizin

Osteopathie, Chiropraktik, Neuraltherapie, Homöopathie und weitere Naturheilverfahren in Buxtehude

Blutegeltherapie

Die medizinische Verwendung von Blutegeln hat eine faszinierende und lange Tradition.

Die Egel waren schon in Vergessenheit geraten, doch seit den 90er Jahren wurden sie allmählich wieder entdeckt. Mit modernen Analysemethoden konnten viele Wirkmechanismen der Speichelinhaltsstoffe des medizinischen Blutegels aufgeklärt werden. Durch gerinnungshemmende Enzyme, die der Egel einspeichelt, wird im Bereich der Ansatzstelle die Blutzirkulation angekurbelt. Dies hilft insbesondere bei entzündlichen Prozessen.
 



Bei welchen Erkrankungen ist eine Blutegeltherapie angezeigt?

  • akuten und chronischen Gelenkschmerzen (Arthrose)
  • Krampfadern und Besenreißern
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung (Tennisellbogen)
  • Bluthochdruck (unterstützende Behandlung)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Mittelohrentzündung und Tinnitus
  • Wirbelsäulen- und Kreuzbeinsyndromen
  • Durchblutungsstörungen nach Haut- und Gewebstransplantationen

Was passiert bei einer Blutegeltherapie?

Die Behandlung dauert in der Regel zwischen 45 und 90 Minuten. Abhängig von der jeweiligen Indikation muss eine Sitzung wiederholt werden, insbesondere bei chronischen Krankheiten. Zu Behandlungsbeginn wird der Blutegel auf die vorgegebene Hautstelle aufgesetzt. Er saugt sich fest und sägt sich vorsichtig mit seinen Kalkzähnchen in die Haut. Im weiteren Verlauf leitet der Blutegel die Wirkstoffe beim Saugen in das Gewebe und fällt anschließend von alleine ab. Die kleine Wunde wird durch den Stoff „Calin“ 8 bis 12 Stunden offen gehalten und blutet nach. In dieser Zeit muss die Wunde gut und mit saugfähigem Material abgedeckt sein.